Die Geschichte der Jukeboxen
Unter einer Jukebox versteht man einen Automaten, der nach dem Einwurf einer Münze ein Musikstück von einer Platte abspielt. Jukeboxen waren in den 50er und 60er Jahren sehr populär und jede Kneipe, die etwas auf sich hielt, hatte eine Jukebox aufgestellt. Heute muten die Musikboxen, die man nur noch selten in einer Bar oder einem Pub findet, eher nostalgisch an. Durch den Einwurf einer Münze, kann man sich unter einer bestimmten Anzahl von Titeln ein Musikstück aussuchen, was man gerne hören würde. Die Anzahl der Platten beläuft sich meist auf 8-120, je nach Art und Hersteller der entsprechenden Musikbox. Meist waren die Musikträger Schellackplatten oder Vinyl-Singles, später gab es allerdings auch Jukeboxen mit CD's.
![]() Die klassische Jukebox, wie man sie heute noch kennt, wurde von der US-Firma Rudolph Wurlitzer produziert. Daneben gab es aber auch noch zahllose andere Modelle, wie zum Beispiel von Firmen wie Seeburg, Mills oder Evan. Die meisten Modelle hatten ein Sichtfenster, so dass man beobachten konnte, wie der Greifarm eine Platte herauszieht und diese automatisch auflegt. Diese Optik war allerdings nur bis Anfang/Mitte der 60er Jahre modern. Danach präferierten die Firmen bunte Glasfenster oder Titelhaltern. In den 50ern wurde gerne das Autodesign imitiert, so dass die Jukeboxen Accessoires wie Heckflossen und Cadillac-Rücklichter erhielten. Die deutschen Firmen, die ebenfalls in den 50ern Musikboxen produzierten, arbeiteten mehr mit Holz, so dass diese Modelle mehr an Möbelstücke erinnerten. |
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